Altersabteilung

Ohne Kameradschaft ist der Feuerwehrdienst undenkbar. Wo zwei Mann zum Innenangriff in ein brennendes Gebäude eindringen, muss sich jeder bedingungslos auf den anderen verlassen können. Das ist keine Frage der Organisation, sondern der menschlichen Einstellung. Die aber kann nicht schlagartig aufhören, wenn die Feuerwehrmänner mit 65 Jahren die gesetzliche Altersgrenze erreichen. In der Altersabteilung werden dann die Kameradschaften durch verschiedene Aktivitäten weiter gepflegt.

Die Altersabteilung ist eine Abteilung innerhalb der Organisation der Feuerwehr. Angehörige der Altersabteilung sind Feuerwehrmitglieder, die aufgrund ihres Alters aus dem aktiven Dienst in der Einsatzabteilung ausscheiden. Auch gesundheitliche Gründe können dazu führen, dass sie ihren aktiven Dienst schon vor dem Erreichen der Altersgrenze beenden müssen. Die Satzungen der Feuerwehren beschreiben die Rechte und Pflichten der Altersabteilung jeweils konkret. Die sozialen Beziehungen untereinander sind ein wesentlicher Faktor dafür, dass aus dem aktiven Dienst ausscheidende Feuerwehrmänner die Feuerwehr nicht verlassen, sondern nur in eine andere Abteilung wechseln. Ihre Erfahrungen und Kenntnisse stehen somit weiter zur Verfügung.

Altersabteilung heißt nicht, dass bei diesen Kameradinnen und Kameraden nichts mehr los ist. Im Gegenteil, denn die Alterskameraden veranstalten nicht nur jeden letzten Mittwoch im Monat eine Zusammenkunft, sondern unterstützen die Feuerwehr auch tatkräftig bei der Ausrichtung diverser Aktivitäten.