Wärmebildkamera
Die Wärmebildkamera ist ein Gerät, welches Wärmequellen sichtbar macht. Die Kamera nimmt mit einem speziellen Reflektionslinsensystem infrarote Strahlung auf und gibt sie bildlich auf einem Display wieder. Mit Hilfe dieses Verfahrens, der Thermografie, kann die für das menschliche Auge eigentlich unsichtbare Wärmestrahlung eines Objektes oder Körpers sichtbar gemacht werden. Temperaturverteilungen auf Flächen und Gegenständen werden erfasst und dargestellt. Die Thermografie ist ein berührungsloses Messverfahren, d.h. es können auch weit entfernte Objekte abgebildet werden.
Bei der Feuerwehr helfen Wärmebildkameras vor allem bei der schnellen Lokalisierung des Brandherdes, bei der Suche und Rettung von Personen und bei der Vermeidung von Schäden während der Brandbekämpfung. Sie durchdringen auch dichten Rauch und liefern gut aufgelöste Bilder von der Umgebung. Zudem tragen diese High-Tech Geräte ganz entscheidend zur Sicherheit der Feuerwehrleute bei. Wärmebildkameras können den Einsatz der Feuerwehr in vielen weiteren Bereichen entscheidend unterstützen:
- Bei Suche nach verborgenen Bränden und Glutnestern
- Bei Absicherung von Gastanks und Leitungssystemen
- Auffindung von Rohrbrüchen
- Lokalisieren von Gefahrgut
- Brandausweitungskontrolle
Bei der Kronauer Feuerwehr kommt eine Wärmebildkamera vom Typ Auer Evolution 5200 zum Einsatz.
Technische Daten:
Sensor: ungekühlter Vanadiumoxid Mikrobolometer
Auflösung: 120 x 160
Gewicht: 1,2 kg
Maße: 275 x 205 x 112 mm
Hitzebelastung: 260°C > 8 Min. / 120°C > 20 Min.
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku
Betriebsdauer: 2 Stunden



Bilder: MSA Auer






