3. Klassen der Erich Kästner Schule zur Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr

IMG_4875

Zu ihrer alljährlichen Brandschutzerziehung fanden sich dieser Tage die 3. Klassen der Erich Kästner Schule bei der Freiwilligen Feuerwehr Kronau im Gerätehaus ein. Mit dabei waren auch wieder die Integrationsschüler der Kronauer Außenstelle der Ludwig Guttmann Schule. Die Veranstaltung wurde eigens in die Fahrzeughalle verlegt, damit der Unterricht auch für die Kinder im Rollstuhl erreicht werden konnte. Die stellvertretende Jugendwartin Corina Edinger, Jugendleiterin Brigitte Strobler und Feuerwehrmann Benjamin Sommermeyer gingen dabei auf die Aufgaben einer Feuerwehr ein. In einem Frage- und Antwortspiel wurden die vielfältigen Themengebiete erläutert und an Beispielen beleuchtet.

Dabei erlernten die Schülerinnen und Schüler wie ein richtiger Notruf abgesetzt wird. Eine wichtige Frage der Kinder war, wie die Alarmierung der Feuerwehrleute erfolgt.

Ganz wichtig war das Thema „Rauchwarnmelder“. Hier haben sich seit Beginn des Jahres Gesetzesvorschriften dahingehend geändert, dass Rauchmelder in bestimmten privaten Räumlichkeiten, besonders in Schlafräumen, zur Pflicht geworden sind. Erstaunlich war, dass offenbar in vielen Kinderzimmern ein solcher Melder noch fehlt. Die Feuerwehr appellierte an die Kinder auf ihre Eltern zuzugehen und alle erhielten eine Infobroschüre mit nach Hause.

Interessant war auch die Technik auf den Feuerwehrfahrzeugen, die von den Drittklässlern sehr aufmerksam bestaunt und von den Verantwortlichen erklärt wurde. Ein Highlight war ein Atemschutzgeräteträger, der sich Stück für Stück auf Anleitung der Kinder angezogen hat. Gerade der Anblick eines Atemschutzgeräteträgers kann auf Kinder verstörend wirken, weshalb die Feuerwehr ganz gezielt mit dieser Vorgehensweise eine gewisse Sensibilisierung erzielen wollte. Gestärkt mit einer Brezel, einem Getränk und einer Teilnahmeurkunde in Händen ging es dann mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum normalen Unterricht in die Schule.