Brandgefahr im Kinderzimmer

Bei Wohnungs­­­brän­­den besteht die Haupt­­bran­d­last meist aus Gebrauchs­­ge­­gen­­stän­­den, für die es keine oder nur sehr geringe Anfor­­de­run­­gen hinsicht­­lich der Brand­­si­cher­heit gibt. Vor allem die zuneh­men­de Verbrei­tung von Kunst­­­stof­­fen in Wohnungen ist für die schnelle Brand­aus­­brei­tung von Wohnungs­­­brän­­den verant­wor­t­­lich. Brände im Kinder­­zim­­mer sind extrem gefährlich, da sich dort besonders brand­­ge­­fähr­­li­che Gegen­­stände (Spielzeug, Polster aus Kunststoff etc.) befinden. Unter­­su­chun­­gen der Bundes­an­­stalt für Materi­al­­for­­schung und -prüfung (BAM) haben gezeigt, dass sich Kinder­­spiel­­zeug aus Kunststoff sehr leicht entzün­­den lässt und mit erheb­­li­cher Wärme- und Rauch­ent­wick­­lung abbrennt. In dieser Unter­­su­chung wurden darüber hinaus verschie­­de­ne Zündquel­len hinsicht­­lich ihrer Tempe­ra­tur­ent­wick­­lung untersucht, da Wohnungs­­­brän­de oft durch Zündquel­len mit kleiner Flamme (wie Kerzen oder ein Feuerzeug) ausge­löst werden. Wunder­ker­­zen sind sehr gefähr­­li­che Zündquel­len, da sie extrem hohe Tempe­ra­tu­ren von über 1000 °C erzeugen. Die Energie­spar­­lampe hingegen stellt im Gegensatz zur herköm­m­­li­chen Glühbirne keine mögliche Zündquelle dar, da die Tempe­ra­tu­ren sehr niedrig sind.

Als Schluss­­fol­­ge­run­­gen aus diesen Unter­­su­chun­­gen ergeben sich die folgenden Punkte:

Quelle: BAM