Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall

IMG_0105Fünf zum Teil schwer Verletzte und etwa 20.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Freitagabend gegen 21.30 Uhr in Kronau ereignete. Dabei missachtete eine 47-jährige Fahrerin aus Kronau mit ihrem Fiat Panda die Vorfahrt eines 28-jährigen ebenfalls aus Kronau stammenden Wagenlenkers, so dass beide Fahrzeuge an einer Kreuzung zusammenprallten. Durch die Wucht des Zusammenstoßes und begünstigt durch die regennasse Fahr­bahn schleuderten beide Fahrzeuge in den Vorgarten eines Wohnhauses und rissen dabei eine Straßenlaterne mit. Hierbei wurden die drei Insassen des Fiat, darunter zwei Senioren, zum Teil schwer verletzt. Der 28-jährige Unfallgegner und sein Bei­fahrer erlitten in ihrem Seat nur leichte Verletzungen. Da das Kleinfahrzeug der Unfallverursacherin zunächst in Schräglage zum Stillstand kam, kippten beherzte Ersthelfer dieses wieder auf die Räder.

Während die Besatzungen der Rettungswagen und der Notarzteinsatzfahrzeuge die Versorgung der Ver­letzten übernahmen, leuchteten die Einsatz­kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kronau zunächst die Einsatzstelle aus und stellten den Brandschutz si­cher. Um eine Gefährdung für Passanten ausschließen zu können, musste im weite­ren Einsatzverlauf nach der Stromlosschaltung durch einen Mitarbeiter der EnBW die Straßenbeleuchtung mittels Trennschleifer entfernt werden.

Die Kronauer Wehr war unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Bruno Edinger mit drei Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften etwa zwei Stunden vor Ort. Der Rettungsdienst, der mit vier Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeugen unter der Leitung des organisatorischen Leiters Alexander Höß an der Einsatzstelle war, brachte die Verletzten nach der Versorgung an der Unfallstelle in die Kranken­häuser nach Karlsruhe, Heidelberg und Schwetzingen.  Bürgermeister Jürgen Heß machte sich noch während der Einsatztätigkeiten selbst ein Bild vom Geschehen. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen des Reviers Bad Schönborn und zwei Fahr­zeugen des Verkehrsdienstes Bruchsal vor Ort. Der Kreuzungsbereich und die angrenzenden Straßen blieben zur Unfallaufnahme etwa zwei Stunden lang gesperrt.

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