Netzwerktechnik hält Einzug ins Feuerwehrgerätehaus

IMG_2274„Die Feuerwehr hat mir schon so oft geholfen, jetzt bin ich an der Reihe“, war un­längst von Uwe Schuhmacher von der Firma Schuhmacher EDV – Systeme zu hö­ren, als er mit seinem Team im Feuerwehrgerätehaus die Arbeit aufnahm. Gemeint hatte er damit, dass die Kronauer Floriansjünger in der Vergangenheit schon einige Male bei ihm zum Auspumpen des Kellers angerückt waren. Als die Anfrage von Kommandant Bernd Eder kam, sah es Schuhmacher so als selbstverständlich an, das Feuerwehrhaus auf den neusten Stand der Netzwerktechnik zu bringen und das gesamte Netzwerk kostenfrei zu konfigurieren.

Durch die verstärkte Einsatz- und Ausbildungsaktivität, aber auch durch immer neue Anforderungen an die Feuerwehren seitens der Landesverwaltung ist eine Vernet­zung der EDV heute extrem wichtig. Gerade auch wenn man weiterhin all diesen Anforderungen auf hohem Niveau begegnen möchte. Dazu gehören beispielsweise auch die Prüfung der diversen Geräte und deren Dokumentation. Exemplarisch sei hier der Bereich Atemschutz genannt. Nicht nur die Anforderungen an die Geräteträ­ger selbst, sondern auch an die zuständigen Atemschutzgerätewarte haben in den letzten Jahren an Umfang und Intensität zugenommen. Vorteil der Vernetzung ist die gemeinsame Nutzung von Ressourcen der PCs untereinander. Dies betrifft unter an­derem die interne Feuerwehrverwaltung, den Zugriff auf einen oder mehrere Drucker sowie den Internetzugang. Weiterhin speichern Datennetzanlagen die Programme einmal auf einem Computer. Jeder Nutzer kann darauf zurückgreifen, oder auch nicht  wenn es nicht gewünscht ist. Sie sparen teuren Speicherplatz.

Funktionieren kann dies alles aber nur mit einem reibungslos laufenden Netzwerk, welches Uwe Schuhmacher mit seinem Team professionell und unter hohem zeitli­chen Aufwand aufgebaut hat. So mussten die Einzelarbeitsplätze konfiguriert und Programme neu installiert werden. Weiterhin galt es die vorhandenen Daten ins neue System zu übernehmen und Sicherheitsupdates durchzuführen. Natürlich ließ es sich die Feuerwehr nicht nehmen, auch selbst ein wenig Hand mit anzulegen. So sorgte Jugendfeuerwehrwart und Fachmann Christoph Ament mit Wanddurchbrü­chen, Verlegen von Kabelkanälen und Leitungen und dem Anschluss der Netzwerk­dosen für die notwendige Infrastruktur.

Die Kronauer Feuerwehr verfügt nun über vier Einzelarbeitsplätze, die miteinander verknüpft sind und über einen Server laufen. Im Zusammenspiel mit der schon seit Jahren bewährten und deutschlandweit renommierten Feuerwehrsoftware MP Feuer, entwickelt von der Kronauer Firma MP Soft 4U, ergibt sich ein sehr modernes und leistungsfähiges System zur Verwaltung aller relevanten Daten. Dies bedeutet natür­lich auch eine enorme Arbeitserleichterung für alle Beteiligten. Die Feuerwehr Kronau bedankt sich nochmals bei der Firma Schuhmacher EDV – Systeme für die selbstlos geleistete Arbeit zugunsten der ehrenamtlichen Retter.