Nachlöscharbeiten verlaufen schneller als erwartet

Weitaus rascher als erwartet verlaufen die Nachlösch- und Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Großbrand in Ubstadt-Weiher.  Durch den Einsatz von zwei Radladern des THW, das mit 25 Kräften aus Waghäusel, Karlsruhe und Pforzheim vor Ort ist, und eines 100 Tonnen-Krans sowie mehrerer Bagger und Radlader von Privatunternehmen konnten die Trümmer der beiden völlig niedergebrannten Lagerhallen zügig auseinandergezogen werden. Kräfte verschiedener Feuerwehren löschen derzeit die letzten Brandnester ab. In der Einsatzleitung ist man zuversichtlich, dass die Löscharbeiten bis zum Abend abgeschlossen werden können.
Im Laufe des Morgens führten Kräfte des Gefahrgutzuges „Nord“ erneut Messungen in den umliegenden Gemeinden durch. Bedingt durch die Witterung hatte sich der Brandrauch wie eine Dunstglocke über Ubstadt-Weiher und einige Nachbarorte festgesetzt. Zwar wurde keine Gefährdung für die Bevölkerung festgestellt, jedoch kam es zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Das gleiche Ergebnis erbrachten Messungen im benachbarten Rhein-Neckarkreis, wo der Brandgeruch, wie auch in Speyer, ebenfalls festzustellen war.
Als besonders hilfreich erwies sich die enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Bürgermeister Tony Löffler war noch in der Nacht aus der sächsischen Partnergemeinde Nünchritz zurückgekehrt und hatte die Einsatzleitung vor Ort unterstützt.

 

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Text u. Fotos: tor