Feuerwehrtechnische Prüfung des Fuhrparks

IMG_8291Die Feuerwehren in Deutschland sind sieben Tage in der Woche, 24 Stunden für die Bevölkerung einsatzbereit und sorgen für die Sicherheit der ganzen Bevölkerung. Dabei werden Brände gelöscht, technische Hilfeleistungen durchgeführt sowie oftmals Menschen und Tiere gerettet. Selbstverständlich bergen Einsätze auch Risiken für die Feuerwehrleute um Kommandant Bernd Eder. Unfälle im Einsatz, auch mit tödlichem Ausgang, können jederzeit vorkommen. Um das Risiko für die Feuerwehrangehörigen so gering wie möglich zu halten, gelten für die Kommunen als Feuerwehrträger strenge Vorgaben und Verordnungen zur Gerätesicherheit. So stand in diesen Tagen die wiederkehrende Prüfung an Fahrzeugen und Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Kronau an. Fahrzeuge und Ausrüstung unterliegen ständig starken Belastungen, genauso wie hydraulische Rettungsgeräte oder Pumpen, die regelmäßige Funktionsprüfungen benötigen, um im Ernstfall zuverlässig einsatzbereit zu sein. Die Grundlage für die Checks bildet die Feuerwehrgeräteprüfordnung, welche eine Prüfung alle drei Jahre vorschreibt.

IMG_8289Die beiden Gerätewarte, Vizekommandant Bruno Edinger und Dominik Kohl, hatten alle Hände voll zu Tun, als sie in diesen Tagen Prüfingenieur Norbert Kissel von der Feuerwehrprüfstelle des TÜV Süd assistierten. Zu prüfen waren sämtliche Fahrzeuge, hydraulische Rettungsgeräte, Stromaggregate und auch die auf den Fahrzeugen eingebauten Pumpen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Keinerlei Beanstandungen waren zu verzeichnen, was natürlich auch auf die akribische Arbeit der Gerätewarte, die sich das ganze Jahr über zu unzähligen Arbeitseinsätzen treffen, zurückzuführen ist. Dabei fallen nicht nur fahrzeugspezifische Arbeiten an, sondern zum Beispiel auch die Durchführung von Leiter-, Schlauch- und Geräteprüfungen, die lückenlos zu dokumentieren sind. Außerdem werden nahezu alle kleineren Fahrzeugreparaturarbeiten in Eigenleistung ausgeführt, was den Haushalt der Gemeinde Kronau enorm entlastet.

Text u. Fotos: Andreas Henninger