Brandschutzerziehung der 3. Klassen – Der etwas andere Schulunterricht

Was machen Kinder im Optimalfall, wenn es plötzlich daheim brennt und sie sind alleine zu Hause? Dies den Kindern zu vermitteln war das Ziel von Kommandant Bernd Eder in der Brandschutzerziehung bei den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen der Erich Kästner Schule. Zusammen mit seinem Stellvertreter Tobias Röth und der Vertreterin der Jugendfeuerwehr Corina Edinger waren fast 50 Kinder mit den zuständigen Lehrkräften ins Feuerwehrhaus gekommen.

Zunächst durften die Kinder den Feuerwehrchef mit Fragen löchern, bevor konkret ins Programm eingestiegen wurde. Die wichtigste Frage war zunächst, wie ein Notruf richtig abzusetzen ist. Die Kinder durften genau das mit einem Telefonsimulator üben und einen Notruf bei der Feuerwehrleitstelle absetzen. Und da kamen allerhand Überraschungen zum Vorschein. Beispielsweise brannte beim kleinen Nick das ganze Haus und bei der kleinen Marie-Luise der Teppich. Bernd Eder ging insbesondere auf die fünf „W“ ein, deren Erläuterung bei solchen Brandschutzerziehungen obligatorisch ist. „Aber was muss beachtet werden wenn die Feuerwehr alarmiert ist?“, ging der Kommandant auf weitere zu beachtende Schritte ein. Dabei zeigte er den Schülern auch die Funktionsweise eines Meldeempfängers. „Hier geht jetzt der Alarm drauf und die Feuerwehrleute fahren so schnell wie möglich ins Feuerwehrhaus, um sich mit der Einsatzkleidung auszurüsten und die Fahrzeuge zu besetzen, damit der Brand bei euch schnell gelöscht werden kann“, erklärte Bernd Eder die Abläufe nach einem abgesetzten Notruf.

Natürlich interessierten sich alle auch für die Ausrüstungsgegenstände, die bei einem Einsatz zu tragen sind. Eine komplett ausgestattete Atemschutzgeräteträgerin war zu bestaunen und anzufassen. Die Verdeutlichung der Wichtigkeit eines Rauchmelders in der Wohnung bildete den Abschluss der Theorie, bevor alle die Feuerwehrfahrzeuge eingehend inspizieren konnten. Gestärkt mit einer Brezel und einem Getränk, ein kleines Präsent in Form eines Trinkbechers der Jugendfeuerwehr und eine Teilnahmeurkunde in Händen, ging es dann mit den Einsatzfahrzeugen in die benachbarte Schule zum normalen Unterricht zurück.

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Text u. Fotos: Andreas Henninger