Archiv für Januar, 2011

Spendenübergabe durch Verbrauchermarkt NORMA nach Großbrand im EKZ

Dem Großbrand im Kronauer Einkaufszentrum im vergangenen November fielen einige Geschäfte zum Opfer, jedoch konnten auch Gebäudeteile durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr „gehalten“ werden. Darunter auch der Verbrauchermarkt „Norma“. Die Geschäftsleitung des Discounters hatte bereits in einem Dankesschreiben unmittelbar nach Beendigung des Einsatzes von einem kleinen Wunder gesprochen und Kronaus Bürgermeister Jürgen Heß Worte des Respekts und Dankes übermittelt, welchen das Ortsoberhaupt seinerzeit an die beteiligten Einsatzkräfte gerne weitergegeben hat.

In diesen Tagen konnten Verkaufsleiter Jan Morlok und Filialleiter Stefan Geißler nochmals persönlich den Dank der Firma Norma an Bürgermeister Jürgen Heß und Kommandant Bernd Eder überbringen. Mit im Gepäck hatten sie eine großzügige Spende für die Kameradschaftskasse der Freiwilligen Feuerwehr Kronau in Höhe von 1.000 Euro. „Es war schon in der Nacht beeindruckend, das ruhige und agile Vorgehen der Einsatzkräfte zu verfolgen. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass ich am Morgen noch durch eine fast unbeschädigte Filiale gehen könnte, was aber der Fall war“, sagte Jan Morlok im Verlauf der Spendenübergabe. Kommandant Bernd Eder freute sich sehr über die Spende für die Kameradinnen und Kameraden. „Ein Signal des Dankes ist sehr schön und auch wichtig für die Moral aller Feuerwehrangehörigen. Wir haben nur unsere Arbeit gemacht und wollten mit aller Macht so viel als möglich vom Gebäude retten“, sagte der Feuerwehrchef. „Ich danke Ihnen auch im Namen der Gemeinde Kronau für die Spende. Es war beeindruckend was die Einsatzkräfte bei diesem Großbrand geleistet haben und ich glaube, darauf kann die Gemeinde auch stolz sein“, gab Bürgermeister Jürgen Heß zu verstehen.

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Text u. Foto: Andreas Henninger

Themenabend der Jugendfeuerwehren Landkreis Karlsruhe

Unter dem Slogan „Legal, Illegal – Fatal“ besuchten am 18. Januar Jugendfeuerwehrwart Christoph Ament und seine beiden Jugendbetreuer Corina Edinger und Manuel Stassen in Stutensee einen Vortrag des Medienreferenten Uli Sailer zum Thema „Internet“ mit Schwerpunkt „Cyber – Mobbing“.

Dabei ging der Fachreferent auf diverse Aspekte rund um die virtuelle Welt des Internet ein. Unter anderem wurde die Funktionsweise der Suchmaschine Google nebst „Gebrauchsanleitung“ hierzu erläutert. Für die bei Kindern und Jugendlichen besonders beliebten Film- und Musiktauschbörsen gab es wertvolle zu beachtende Tipps und Hinweise. Natürlich wurden auch die zuletzt in diversen Reportagen beleuchteten Download – Abzockseiten thematisiert. Diese locken mit vermeintlich kostenlosen Angeboten, auf die dann nach einer gewissen Zeit Zahlungsaufforderungen ins Haus flattern, oftmals verfasst von dubiosen Anwälten.

Nicht fehlen durften bei der Veranstaltung natürlich Informationen und Tipps zu Communities bzw. sogenannten sozialen Netzwerke wie Kwick, SchülerVZ oder aber Facebook. Letzteres hat mittlerweile schon etwa 550 Millionen Mitglieder weltweit. Besonders ging der Referent dabei auf das Thema Cyber – Mobbing, d.h. Mobbing via Internet oder E-Mail, und die daraus resultierenden Folgen ein. Diese Art von Mobbing liegt vor, wenn ohne die Einwilligung der Betroffenen mit Hilfe von Bild- oder Videoveröffentlichungen, E – Mails und Chatrooms Verleumdungen, Belästigungen oder gar Bedrohungen getätigt werden. Viele „Täter“, die sich oft im jugendlichen Alter befinden, können die Folgen ihres Tuns gar nicht abschätzen. In den meisten Fällen werden diese aber dennoch zur Rede gestellt und bestraft. Schulausschluss bis hin zur Strafanzeige können die Folgen sein.

Erwähnung fanden dabei weiterhin auch das ins Netz stellen von ganz bestimmten Kommentaren, Bildern und Videos. Dies kann sich unter Umständen äußerst negativ auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz auswirken, denn auch Firmenchefs oder deren personalverantwortliche Angestellte sind des Internets mächtig und informieren sich in den Communities über potentielle künftige Auszubildende. Weitere Themen wie Gesetzesverstöße, hier z.B. das Recht auf das eigene Bild und Fake – Accounts rundeten die sehr informative Veranstaltung ab.

Hochkarätige Ehrungen und Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung

Der neue erste stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kronau heißt Tobias Röth. Die aktiven Kameraden der Wehr wählten ihn bei der Jahreshauptversammlung mit über 90% der gültigen Stimmen und erbrachten somit dem „Neuen“ an der Feuerwehrspitze einen enormen Vertrauensbeweis. Im Ehrungsteil der Versammlung wurden zunächst Ines Albinsky und Juri Baschenow als Aktive neu in die Feuerwehr aufgenommen. Danach erfolgten zahlreiche Beförderungen. So wurde Bernd Eder zum Oberbrandmeister ernannt. Klaus Kohl und Dirk Marterer sind ab sofort Löschmeister. Mit Corina und Boris Edinger, Ibrahim Güngör und Bastian Thürnagel verfügt man über vier neue Feuerwehrmänner bzw. –frauen. Bürgermeister Jürgen Heß steuerte mit persönlichen Worten des Dankes ein Präsent der Gemeinde bei und schritt dann zur Gemeindeehrung für langjährige Dienstzeiten innerhalb der Kronauer Feuerwehr. Als dann die dienstältesten Kameraden zur Ehrung angetreten waren, wurde es still im Saal. „Euer Name ist mit der Feuerwehr untrennbar verbunden”, dieses Lob konnte sich jeder der geehrten Männer gefallen lassen: Alfred Mächtel wurde für 65 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Simon Fuchs und Berthold Scheid wurden für 60 Jahre Dienst geehrt, Helmut Raschek für 45 Jahre und Otto Vetter für 35 Jahre. Günther Kühner, Alfred Hillenbrand und Anja Just nahmen die Auszeichnung für 20 Jahre entgegen, Tobias Röth für 10 Jahre. Die Ehrung für 25 Jahre Dienstzeit erhielt Helmut Tropf aus den Händen von Kreisbrandmeister Thomas Hauck, der ihm im Anschluss auch das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg anheftete und den Dienst zu Gunsten der Bevölkerung würdigte.                                                                                                                                  Text: dim / Fotos: ah

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kronau

Zur Jahreshauptversammlung der Kronauer Feuerwehr konnte Kommandant Bernd Eder im Schulungsraum des Gerätehauses zahlreiche Gäste begrüßen. Neben Vertretern des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung galt ein besonderer Gruß Bürgermeister Jürgen Heß, dem Kreisbrandmeister des Landkreises Karlsruhe Thomas Hauck, Unterkreisführer Frank Dochat und Ehrenkommandant Rochus Just.

Anschließend wurden die Berichte in den einzelnen Ressorts gehalten. Kommandant Bernd Eder blickte auf ein ereignisreiches Jahr für die 52 Aktiven Mitglieder zurück, indem er die wichtigsten Stationen nochmals Revue passieren ließ. So fanden u.a. zahlreiche Aktivitäten und Eigenleistungen in und am Gerätehaus statt, Beschaffungen wurden getätigt und zahlreiche Wehrleute wurden in verschiedenen Bereichen aus- und fortgebildet. Auch die interkommunale Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Bad Schönborn wurde als beispielhaft erwähnt. Abschließend bedankte sich der Kommandant besonders bei Bürgermeister Jürgen Heß, der Gemeindeverwaltung und bei den anwesenden Gemeinderäten für die vorbildhafte Zusammenarbeit, die wohl im ganzen Landkreis einzigartig sein dürfte. Seiner „tollen Truppe“, der Einsatzabteilung, dankte Kommandant Bernd Eder sogar in einer separaten Ansprache. Schriftführer Dirk Marterer stellte den Anwesenden in seiner bildbegleiteten Präsentation das Einsatz- und Übungsgeschehen des abgelaufenen Jahres vor und untermauerte dieses mit Zahlen aus der Statistik. Mit 60 Einsätzen im Jahr 2010 ist die Anzahl im Vergleich zu 2009 mit 54 Einsätzen erneut angestiegen. Imposante 1853 Mannstunden kamen dabei zusammen. Besonders ins Gewicht fielen dabei die zwei Großbrände im Oktober und im November. Mit insgesamt 45 Übungen wurde der Ausbildungsstand gewahrt und weiter verbessert. Stellvertretend für die Feuerwehrgerätewarte summierte Dominic Kohl eine Anzahl von 640 Arbeitsstunden. Neben den regelmäßigen Prüfungen sämtlicher Geräte standen u.a. Überprüfungen und Instandsetzungen für den Feuerwehr-TÜV, diverse Ein- und Umbauten sowie anfallende Reparaturen auf dem Programm. Jugendfeuerwehrwart Christoph Ament oblag die Statistik für die Jugendabteilung. Er betreute dort 27 Jugendliche, fünf Mädchen und 22 Jungs, die zahlreiche feuerwehrfachliche und freizeitgestaltende Aktivitäten, darunter 50 Übungen, mitgemacht hatten. Sein Dank galt besonders den Jugendbetreuern, die ihn enorm unterstützt haben. Über eine intakte Kameradschaft und eine rege Aktivität berichtete Günther Kühner für die Altersmannschaft, die beachtliche 25 Mitglieder zählt. Nach der Bekanntgabe der Kassenbilanz von Anja Just in Vertretung des verhinderten Kassiers Andrej Sinkovic, bestätigten die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung. Die anschließende Entlastung des Kassiers war daher reine Formsache.

Das Oberhaupt der Gemeindefeuerwehr, Bürgermeister Jürgen Heß, sprach angesichts einer Anzahl von 52 Mitgliedern von einem hohen Stand bei den aktiven Feuerwehrangehörigen. In den letzten beiden Jahren stellte er dabei einen besonderen Schub fest, was natürlich auch auf das gute Klima innerhalb der Wehr zurückzuführen ist. „Durch verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise den Tag der offenen Tür, aber auch durch das schnelle und professionelle Eingreifen bei den Großbränden im Jahr 2010 genießt die Feuerwehr bei der Bevölkerung Kronaus einen sehr guten Ruf“, so das Ortsoberhaupt. Die Jugendfeuerwehr sieht der Bürgermeister auf einem guten Weg und bekräftigte die Verantwortlichen, die Begeisterung des Feuerwehrnachwuchses weiter zu pflegen. Ein besonderes Lob sprach er den Aktiven für die enormen Eigenleistungen aus. Auch bei den Feuerwehrzuständigen im Landkreis bedankte sich der Verwaltungschef für die gute Zusammenarbeit. In seinen Dank schloss er alle Aktiven in der Feuerwehr und deren Familien zuhause ein und wünschte, dass alle stets wohlbehalten von den Einsätzen zurückkehren mögen. Auch Kreisbrandmeister Thomas Hauck war voller Lob und dankte der Wehr für die qualitativ hochwertige Arbeit im vergangenen Jahr. Dies habe sich u.a. bei den Großeinsätzen bewiesen. Unterkreisführer Frank Dochat, der erst vor kurzem Harald Hendel in diesem Amt abgelöst hatte, freute sich besonders darüber, dass seine erste Amtshandlung in Kronau stattfand. In seiner Rede überbrachte er die Grüße der Feuerwehren des Unterkreises Kraichgau und informierte die Anwesenden über seinen Werdegang innerhalb der Feuerwehr. Abschließend bedankte er sich bei Kommandant Bernd Eder und Bürgermeister Jürgen Heß u.a für die im vergangenen Jahr durchgeführten Lehrgänge in Kronau mit der Bitte, dies auch im Jahr 2011 so weiterzuführen. Kommandant Bernd Eder schloss nach vielfältigen Ehrungen und Beförderungen die harmonische Jahreshauptversammlung und lud die Gäste zum kameradschaftlichen Beisammensein ein.                                                                                                                                        Text: dim / Fotos: ah

 

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Brandsicherheitswachdienst

Aufgrund einer Veranstaltung wurde ein Brandsicherheitswachdienst durchgeführt.

Austritt von Stickstoff

Bei einer Firma für Hubarbeitsbühnen war vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ein Behälter mit flüssigem Stickstoff Leck geschlagen, so dass dieser verstärkt unter der Bildung von Kältenebel in die Umgebung austrat. Die Einsatzkräfte, die unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Bruno Edinger ausgerückt waren, sperrten zunächst aufgrund der unbekannten Lage den Bereich weiträumig ab, während zwei Atemschutztrupps zur näheren Erkundung vorgingen. Da eine Abdichtungsmaßnahme ohne Spezialwerkzeug nicht möglich war und zu keiner Zeit Gefahr für Mensch oder Umwelt bestand, lies man den Stickstoff nach Rücksprache mit der Polizei und dem Geschäftsführer bis zur vollständigen Entleerung ausströmen.

PKW – Brand

Aus unbekannter Ursache war es im Motorraum eines fahrenden PKW zu einem Brand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht. Anwohner hatten die Flammen mit einem Pulverlöscher erstickt. Die Einsatzkräfte klemmten die Batterie ab und nahmen ausgelaufene Flüssigkeiten auf.