Archiv für November, 2010

Brand in Einkaufszentrum

Große Teile eine Einkaufszentrums in Kronau wurden in der Nacht auf Donnerstag durch einen Brand völlig zerstört. Einem Großaufgebot der Feuerwehr gelang es jedoch, über die Hälfte des Komplexes vor den Flammen zu schützen.

011726fdf7Kurz nach 1 Uhr war zunächst die Feuerwehr Kronau zu dem Brand in dem rund 2.500 Quadratmeter großen Komplex am Ortseingang gerufen worden. Schon als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, standen ein Bekleidungsgeschäft und ein Getränkehandel im mittleren Bereich des Gebäudes im Vollbrand. Den Feuerwehrleuten schlugen aus den geborstenen Schaufenstern und aus dem Dach meterhohe Flammen entgegen. Das Feuer drohte zudem auf einen angrenzenden Supermarkt und einen Discounter überzugreifen. Da die beiden Geschäfte nicht zu retten waren, konzentrierten sich die Einsatzkräfte um Kommandant Bernd Eder zunächst auf eine massive Riegelstellung auf beiden Seiten des betroffenen Bereiches. Hierfür wurde die Feuerwehr Bad Schönborn mit der Drehleiter und weiteren Löschfahrzeugen zur Unterstützung nachgefordert. Zudem wurde wenig später die Abteilung Wiesental der Feuerwehr Waghäusel mit einer zweiten Drehleiter in Marsch gesetzt.

Durch den Einsatz der beiden Wenderohre der Drehleitern, einem Wasserwerfer und einer Vielzahl von B und C-Strahlrohren gelang es den rund 80 Feuerwehrleuten ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Atemschutzträger verschafften sich zudem gewaltsam Zutritt zu den angrenzenden Geschäften, um dort bei einem Durchdringen der Flammen sofort reagieren zu können. Mit Belüftungsgeräten wurde der Rauch aus dem Gebäude getrieben. Zudem gingen erste Feuerwehrleute auf der Rückseite im Gebäudeinneren gegen das Feuer vor.

Da sich der Brand in der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte, musste diese an verschiedenen Stellen mit Spezialsägen geöffnet werden. Obwohl sich das Feuer bereits bis in das Dach über dem Eingangsbereich des Supermarktes vorgefressen hatte, konnte dieser Gebäudeteil durch den gezielten Einsatz der Feuerwehr ebenso wie der Discounter sowie ein Sonnenstudio und ein Lager der Post gehalten werden. Äußerst schwierig gestalteten sich jedoch die Nachlöscharbeiten. Unter dem eingestürzten Dach brannte das Inventar der beiden Läden, die ein starkes Drittel des Gebäudes ausmachten, weiter. Den Flammen war dort nur sehr schwer beizukommen, weshalb das Technische Hilfswerk in Karlsruhe mit schwerem Räumgerät zur Unterstützung angefordert wurde. Mit einem Radlader, der mit einem speziellen Anbaugerät ausgestattet ist, sollten die Trümmer des Daches entfernt und so die Brandnester freigelegt werden.

Erst gegen 4 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Geschehen herausgelöst werden. Es ist davon auszugehen, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis in den Vormittag hinziehen. Die Einsatzleitung um Kommandant Eder wurde von Bürgermeister Jürgen Heß und Kreisbrandmeister Thomas Hauck sowie seinem Stellvertreter Klaus Mayer unterstützt. Neben der Feuerwehr waren unter Führung des Leitenden Notarztes Dr. Richard Spörri und des Organisatorischen Leiters Jürgen Schlindwein fast 20 Helfer der DRK-Bereitschaft Kronau und der Schnelleinsatzgrupe “Nord” vor Ort. Sie versorgen die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Der Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort war, musste glücklicherweise nicht tätig werden. Die Polizei, die unter der Leitung von Revierleiter Gerd Volland mit 18 Beamten im Einsatz war, sperrte die Brandstelle weiträumig ab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden am Gebäude und dem Inventar der Geschäfte dürfte die Millionengrenze erreichen.                                                                                                                                  ( Text u. Bilder: tor)

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Einen Videobeitrag zum Brand finden Sie hier

Ermittlungen zur Brandursache laufen

Beim Brand eines Einkaufzentrums in der Kirrlacher Straße in Kronau ist in der Nacht zum Donnerstag Sachschaden in Höhe von mindestens 1 Million Euro entstanden. Gegen 1 Uhr entdeckte eine Polizeistreife das von weithin sichtbare Feuer. Beim Eintreffen vor Ort stand der Dachstuhl eines Modemarktes bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen angrenzenden Getränkemarkt übergegriffen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte in der Folge verhindern, dass zwei ebenfalls an die brennenden Gebäude angrenzende Lebensmittelmärkte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auf Grund des bereits weit fortgeschrittenen Brandes konnten der Modemarkt und derGetränkemarkt jedoch nicht gerettet werden. Beide brannten vollständig aus. Noch im Laufe des Morgens mussten immer wieder Glutnester gelöscht werden. Hierbei erfuhr die Feuerwehr Unterstützung durch eine Radlader des THW, der den Brandschutt zum Löschen auseinanderzog.

Derzeit verschaffen sich Kriminaltechniker und Ermittler der Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal vor Ort einen Überblick über das Ausmaß des Brandes. Aussagen zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Das Einkaufzentrum ist derzeit geschlossen. Überprüfungen, ob die beiden Lebensmittelmärkte im Laufe des Tages wieder öffnen können, sind im Gange. Hierzu wird auch die Statik der Brandschutzwände überprüft.

Pressemitteilung der Polizei: Jürgen Schöfer     
      
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Fotos: THW Karlsruhe
 
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 Foto: Polizei

Einkaufszentrum teilweise niedergebrannt

Große Teile eine Einkaufszentrums in Kronau wurden in der Nacht auf Donnerstag durch einen Brand völlig zerstört. Einem Großaufgebot der Feuerwehr gelang es jedoch, über die Hälfte des Komplexes vor den Flammen zu schützen.

011726fdf7Kurz nach 1 Uhr war zunächst die Feuerwehr Kronau zu dem Brand in dem rund 2.500 Quadratmeter großen Komplex am Ortseingang gerufen worden. Schon als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, standen ein Bekleidungsgeschäft und ein Getränkehandel im mittleren Bereich des Gebäudes im Vollbrand. Den Feuerwehrleuten schlugen aus den geborstenen Schaufenstern und aus dem Dach meterhohe Flammen entgegen. Das Feuer drohte zudem auf einen angrenzenden Supermarkt und einen Discounter überzugreifen. Da die beiden Geschäfte nicht zu retten waren, konzentrierten sich die Einsatzkräfte um Kommandant Bernd Eder zunächst auf eine massive Riegelstellung auf beiden Seiten des betroffenen Bereiches. Hierfür wurde die Feuerwehr Bad Schönborn mit der Drehleiter und weiteren Löschfahrzeugen zur Unterstützung nachgefordert. Zudem wurde wenig später die Abteilung Wiesental der Feuerwehr Waghäusel mit einer zweiten Drehleiter in Marsch gesetzt.

Durch den Einsatz der beiden Wenderohre der Drehleitern, einem Wasserwerfer und einer Vielzahl von B und C-Strahlrohren gelang es den rund 80 Feuerwehrleuten ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Atemschutzträger verschafften sich zudem gewaltsam Zutritt zu den angrenzenden Geschäften, um dort bei einem Durchdringen der Flammen sofort reagieren zu können. Mit Belüftungsgeräten wurde der Rauch aus dem Gebäude getrieben. Zudem gingen erste Feuerwehrleute auf der Rückseite im Gebäudeinneren gegen das Feuer vor.

Da sich der Brand in der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte, musste diese an verschiedenen Stellen mit Spezialsägen geöffnet werden. Obwohl sich das Feuer bereits bis in das Dach über dem Eingangsbereich des Supermarktes vorgefressen hatte, konnte dieser Gebäudeteil durch den gezielten Einsatz der Feuerwehr ebenso wie der Discounter sowie ein Sonnenstudio und ein Lager der Post gehalten werden. Äußerst schwierig gestalteten sich jedoch die Nachlöscharbeiten. Unter dem eingestürzten Dach brannte das Inventar der beiden Läden, die ein starkes Drittel des Gebäudes ausmachten, weiter. Den Flammen war dort nur sehr schwer beizukommen, weshalb das Technische Hilfswerk in Karlsruhe mit schwerem Räumgerät zur Unterstützung angefordert wurde. Mit einem Radlader, der mit einem speziellen Anbaugerät ausgestattet ist, sollten die Trümmer des Daches entfernt und so die Brandnester freigelegt werden.

Erst gegen 4 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Geschehen herausgelöst werden. Es ist davon auszugehen, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis in den Vormittag hinziehen. Die Einsatzleitung um Kommandant Eder wurde von Bürgermeister Jürgen Heß und Kreisbrandmeister Thomas Hauck sowie seinem Stellvertreter Klaus Mayer unterstützt. Neben der Feuerwehr waren unter Führung des Leitenden Notarztes Dr. Richard Spörri und des Organisatorischen Leiters Jürgen Schlindwein fast 20 Helfer der DRK-Bereitschaft Kronau und der Schnelleinsatzgrupe “Nord” vor Ort. Sie versorgen die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Der Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort war, musste glücklicherweise nicht tätig werden. Die Polizei, die unter der Leitung von Revierleiter Gerd Volland mit 18 Beamten im Einsatz war, sperrte die Brandstelle weiträumig ab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden am Gebäude und dem Inventar der Geschäfte dürfte die Millionengrenze erreichen.                                                                                                                                  ( Text u. Bilder: tor)

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Einen Videobeitrag zum Brand finden Sie hier

Sechs Kronauer Teilnehmer beim Spezialtraining für Einsatzfahrer

Wie jedes Jahr fand von Freitag bis Sonntag der Übungsblock „Fit im Verkehr“ für Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal statt. Unter der Leitung der Verkehrsfachschule Marktdorf konnten die 95 Teilnehmer nach einem Theorieblock an verschiedenen Stationen auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule ihr Können unter Beweis stellen. Dies war unter anderem das Beherrschen der Fahrzeuge bei wetterbedingten Situationen wie Regen, Schnee und Glatteis. Aber auch dem Einschätzen von Größe und Höhe der Einsatzfahrzeuge wurde Rechnung getragen. Es musste auf engstem Raum das Fahrzeug in einer Sackgasse gewendet werden, ohne dass dabei Schaden entsteht. Mittels Einweiser wurden die Fahrer auf einem Parcours geschult rückwärts zu fahren. Dabei mussten sie sich nur auf die Zeichen des Einweisers verlassen. Nach jedem Durchgang einer Station wurden die Teilnehmer vom Trainer zusammengenommen und die einzelnen Phasen der Übung besprochen. Jede der fünf Stationen wurde mehrmals durchlaufen, um sicher zu stellen, dass man das Erlernte nun auch umsetzten konnte. Allein schon durch die hohe Anzahl der Teilnehmer war diese Veranstaltung wieder ein voller Erfolg der zur Sicherheit der Einsatzfahrer beiträgt.      (Bericht: wru)

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Bürgermeister trotzt Hitze und heißem Wasserdampf

Dass der Kronauer Bürgermeister Jürgen Heß uneingeschränkt hinter seiner Feuer­wehr steht und für deren Belange immer ein offenes Ohr hat, ist mittlerweile auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Dass der Kronauer Feuerwehrchef aber am vergangenen Freitag die Gelegenheit der vor Ort stationierten mobilen Brandsimula­tionsanlage der EnBW nutzte, um sich am eigenen Leib ein Bild von der Heißausbil­dung seiner Feuerwehrleute zu machen, dies dürfte unter den Ortsoberhäuptern im Lande wohl Seltenheitscharakter besitzen oder gar erstmalig der Fall gewesen sein. Wohlgemerkt ist hier nicht von einer Besichtigung der „kalten“ Anlage die Rede, son­dern von einem Durchgang im Vollbetrieb mit Schutzkleidung und Atemschutzgerät unter der Anleitung und Betreuung durch Brandmeister Tobias Röth. „Die Hitzeent­wicklung ist enorm, es brennt an allen Ecken und Enden. Es ist beeindruckend, wel­che Leistung die Atemschutzgeräteträger hier erbringen müssen“, resümierte der Bürgermeister nach seinem Durchgang. Etliche anwesende Feuerwehrangehörige, darunter auch Kommandant Bernd Eder, zollten dem Verwaltungschef Respekt und Anerkennung für seinen Mut und sein Engagement.

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Enorme Hitzeentwicklung in Brandcontainer fordert Feuerwehrleute

201011091131271_4835_jpgUm auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, muss man realitätsnah üben. Leider gestaltet es sich schwierig, Übungen mit echtem Feuer durchzuführen, um die Flammen gezielt bekämpfen zu können. Um diesem Missstand entgegen wirken zu können, hat die EnBW für die Feuerwehren im Land die Möglichkeit geschaffen, in soge-nannten mobilen Übungsanlagen zur Brandbekämpfung (MÜB) eine Heißausbildung absolvieren zu können. Mit dem Trainingsangebot in der EnBW-Brandschutzanlage leistet die EnBW einen konkreten Beitrag zur Optimierung der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren. Dieser im Feuerwehrjargon genannte Brandcontainer stand vom 8. bis zum 20. November auf dem Festplatz gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus.

Die mobile Übungsanlage ist auf einem Lkw-Auflieger verlastet und simuliert im etwa 20 m² großen Brandraum diverse gasbefeuerte Brandstellen. Der Einstieg erfolgt vom Dach des Containers aus. Bereits beim Öffnen der Luke dringt dichter Qualm aus dem Inneren der Übungsanlage. Die erste Schwierigkeit liegt darin, vom Treppenabgang einen Brand nach unten zu bekämpfen. Der so gelöschte Brandherd unter der Treppe flammt später immer wieder auf und simuliert so den Abschnitt des Rückwegs für die Einsatzkräfte. Die Einsatzlagen, die inszeniert werden können gehen vom Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkastenbrand, Brand eines 20-kV-Verteilers, bis hin zum Gasleitungsbrand. Aber auch die Simulation des sogenannten  ”flash-overs” (Rauchgasdurchzündung) ist in dieser Anlage möglich. Dieser stellt eine der gefährlichsten Situationen dar, in die ein Trupp geraten kann. In  Sekundenbruchteilen muss dann reagiert werden, damit sich die Feuerwehrleute selbst vor der Flammenwand schützen können. Im Innenangriff ist es für die Einsatzkräfte überlebenswichtig, das Strahlrohr sicher zu führen, die Durchflussmenge und das Sprühbild korrekt einstellen zu können und Techniken zur Brandbekämpfung und zum Eigenschutz verinnerlicht zu haben. Nur so können Durchzündungen verhindert und Wasserschäden begrenzt werden. Um dies auch im Einsatzstress zu gewährleisten, wird dies immer wieder, und gerade auch im Brandcontainer, geübt.

Die körperliche Belastung bei der Heißausbildung ist nicht zu unterschätzen. Jeder Feuerwehrangehörige trägt in Form von Schutzkleidung,  Atemschutzgerät mit Maske, Strahlrohr und Schlauchleitung ca. 35 kg Ausrüstung mit sich. Die Temperaturen, die im Brandraum erreicht werden, sind mit denen eines ausgedehnten Zimmerbrandes vergleichbar und liegen zwischen 250 und 400 Grad Celsius. Aber nicht nur die körperliche Belastung ist enorm hoch. Die einsatztaktische Vorgehensweise, die jeder Atemschutzgeräteträger kennen und beherrschen muss, erfordert höchste psychische Konzentration.

Begleitet wird die Anlage durch speziell eingewiesene Feuerwehrleute, die vor Ort die Bedienung und Überwachung übernehmen. Über vier Kameramonitore werden die Übungsteilnehmer dabei überwacht. Ein Not-Aus-Schalter im Inneren des Brandraumes gewährleistet, dass die Einsatzteams die Gasflammen jederzeit abschalten können. Rund 20 Minuten dauert die Übung im Inneren des Brandcontainers. „Das ist kein Spaziergang, da kommt immer mal einer auch an seine Grenzen“, berichten die Ausbilder von der EnBW und von den verschiedenen Wehren. Dennoch zieht jeder einzelne Feuerwehrkamerad ein positives Fazit aus dieser schweißtreibenden Sonderübung.

Nahezu 150 Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Karlsruhe haben die zwölftägige Stationierung der mobilen Übungsanlage in Kronau zum intensiven Training genutzt. Der Kronauer Kommandant Bernd Eder freute sich, dass sich seine komplette Atemschutzmannschaft die Zeit nahm und abends bzw. am Wochenende zusätzlich übte. Mancher sogar mehrfach. Bürgermeister Jürgen Heß zeigte sich von den technischen Möglichkeiten der Anlage begeistert – ebenso vom Engagement der Wehrleute. Ein besonderer Dank gilt der EnBW, den Organisatoren, den Bedienern und Ausbildern und allen Helfern rund um das Event „Brandcontainer“.

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Führungsnachwuchs bei der Feuerwehr

Nach einem zweiwöchigen Ausbildungsmarathon an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolvierte unser Kamerad Klaus Kohl erfolg­reich die theoretische und praktische Prüfung zum Gruppenführer. „Der Gruppenfüh­rer befehligt eine taktische Einheit”, so steht es im Lexikon. Doch dazu gehört noch mehr. Hohe Verantwortung, Fachwissen in Technik und Taktik, Flexibilität und auch die Fürsorgepflicht für die Kameradinnen und Kameraden in der Gruppe. Die Freiwil­lige Feuerwehr Kronau wünscht dem neuen Gruppenführer immer eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen in künftigen Einsätzen, so dass er und seine Mannschaft immer wieder gesund von den Einsätzen zurückkehren.

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Allianz unterstützt die Freiwillige Feuerwehr Kronau

IMG_0735Die Allianz Deutschland AG und die Allianz Generalvertretung Andrej Sinkovic aus Kronau unterstützen mit einer Spende die Anschaffung von Notsignalgebern. „Wir wollen mit dieser Aktion einen Beitrag leisten, die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Kronau zu optimieren“, sagte Andrej Sinkovic von der Allianz Generalver­tretung in Kronau bei der Übergabe der Spende an den Kommandanten der Wehr , Herrn Bernd Eder. Die Modernisierung und Erweiterung der Einsatzmittel der Freiwil­ligen Feuerwehren ist entscheidend, um im Brand- und Katastrophenfall noch ra­scher und effizienter vorzugehen und um Menschen und Güter zu schützen. Deshalb fördert die Allianz auch die Wehr in Kronau, die in Not geratenen Bürgern in schwie­rigen Situationen zur Seite steht.

Die Spende findet Verwendung für die Anschaffung von Notsignalgebern. Zu jeder Tages- und Nachtzeit besteht die Gefahr für Feuerwehrleute, in den oft lebensge­fährlichen Einsätzen ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Gerade Atemschutzgerä­teträger sind beim Aufenthalt in brennenden Gebäuden, sei es um überlebende Per­sonen zu retten oder das Feuer zu bekämpfen, besonderen Gefahren ausgesetzt. Oft entstehen Situationen, in denen es nur von der Einschätzung eines jeden Feuer­wehrangehörigen selbst abhängt, ob man sich in Anbetracht der vorliegenden Lage für ein weiteres Vordringen in das Brandobjekt oder für einen Rückzug entscheidet. Schon ein kurzes Zögern genügt für eine ungewollte Fehleinschätzung der Lage und die Kameraden verunglücken. Die Notwendigkeit zur Anschaffung von Sicherheitsge­räten wird durch die Statistik der Unfälle für Baden-Württemberg nur untermauert. Nach der Schadensbilanz des Innenministeriums gab es im Einsatzdienst bei den Feuerwehren im Bundesland Baden-Württemberg im Jahr 2009 1677 verletzte Feu­erwehrangehörige. Ein Unglücksfall endete dabei sogar tödlich. Um sich in Notsitua­tionen sowohl aus eigener Kraft als auch automatisch bemerkbar zu machen, wurden die so genannten Totmannmelder bzw. Notsignalgeber entwickelt. Der Totmannmel­der ist ein etwa zigarettenschachtelgroßes, elektronisches Gerät, das einen Alarm auslöst wenn sich ein Atemschutzgeräteträger für eine gewisse Zeit nicht mehr be­wegt. Dies kann zum Beispiel durch einen Sturz oder eine Verletzung passieren. Zu­nächst gibt es nach 25 Sekunden Bewegungslosigkeit einen akustischen und opti­schen Voralarm. Diesen kann der Feuerwehrmann durch einfaches bewegen zurück­setzen. Passiert dies nach weiteren 15 Sekunden nicht, gibt es einen akustischen und optischen Hauptalarm. Ist es hierzu gekommen oder hat der Geräteträger diesen manuell ausgelöst, kann das Gerät nur mit dem Schlüsselschalter, welcher vor dem Einsatz bei der Atemschutzüberwachung abgegeben werden muss, zurückgesetzt werden. Somit hilft dieses Gerät dem Sicherungstrupp den verunfallten Geräteträger schneller zu lokalisieren. Um die technische Funktionalität auch bei hohen Temperaturen zu gewährleisten, ist der Melder zusätzlich mit einem Temperatursensor ausgestattet. Dieser warnt den Träger bei langer Beanspruchung in hohen Temperaturen mit ei­nem lauten, rasch klingelnden Ton, vor möglichen Temperaturschäden oder hier­durch bedingte Funktionsstörungen der Elektronik.

„Mit dieser aktuellen Spitzentechnik wird nicht nur die Sicherheit der vor Ort einge­setzten Feuerwehrkräfte erhöht, sondern auch ein schnelleres Auffinden im Un­glücksfall ermöglicht“, so Kommandant Bernd Eder. Der Geschäftsstellenleiter der Allianz Filialdirektion Karlsruhe Christian Fußhöller begrüßte die Investition der Spende in die Lebensretter mit System. Besonders erfreut zeigte sich auch Bürger­meister Jürgen Heß über das Engagement der Allianz und dankte Andrej Sinkovic bei der Übergabe der Notsignalgeber.
Die Spende der Allianz ist Teil des gesellschaftlichen Engagements des Unterneh­mens. Gefördert werden unter anderem ausgewählte Projekte, die zur Sicherheit der Bevölkerung beitragen. 

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Besonderheiten beim Lagerhallenbrand in Ubstadt – Weiher

Bei dem Lagerhallenbrand am 29. Oktober in Ubstadt ist laut Meldungen des SWR ein Schaden von rund sechs Millionen Euro entstanden. Die genaue Ursache für den Großbrand konnten die Experten der Kriminalpolizei noch nicht klären, allerdings steht fest, dass das Feuer in einem bei den Hallen gelagerten Holzstapel ausgebrochen sein muss. Anfängliches Kopfzerbrechen machte der Einsatzleitung die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Wasserversorgung an der Einsatzstelle. Zudem wurde zur gezielten Brandbekämpfung auch der Teleskopmast der Werkfeuerwehr Daimler Benz aus Gaggenau zur Einsatzstelle alarmiert. Dieses Fahrzeug zeichnet sich durch eine Arbeitshöhe von 42 m aus und besitzt als Besonderheit eine am Korb angebrachte Wärmebildkamera und einen großen Wasserwerfer. Mit dieser Kombination ist eine sehr effektive Brandbekämpfung möglich. Da besagter Werfer in der Lage ist mehrere tausend Liter Wasser pro Minute abzugeben, wurde ein leistungsstarkes Wasserfördersystem benötigt. Dieses sogenannte HFS System (Hytrans Fire System) hatte die Berufsfeuerwehr Karlsruhe erst in der Vorwoche erhalten und war in Ubstadt zum ersten Mal im Einsatz. Zur Unterstützung wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr Mannheim alarmiert, die mit diesem System schon länger vertraut sind. Das Land Baden-Württemberg hat für den Bevölkerungsschutz sechs baugleiche Abrollbehälter beschafft, auf denen dieses System aufgebaut ist. Die Feuerwehren Karlsruhe, Mannheim, Freiburg, Heilbronn, Konstanz und Stuttgart erhalten jeweils einen solchen Abrollbehälter. Weitere Informationen zu diesem System finden Sie auf dieser Seite der Feuerwehr Stuttgart und auf dieser Seite der Feuerwehr Neureut.

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IMG_4036     Bilder: tor

 

Brandsicherheitswachdienst

Aufgrund einer Veranstaltung wurde ein Brandsicherheitswachdienst durchgeführt.