Archiv für Januar, 2010

Training mit hydraulischem Rettungsgerät

Ein Verletzter liegt eingeschlossen in seinem Auto, das sich überschlagen hat und auf der Seite liegen geblieben ist. Nachdem sie es gegen ein Umkippen gesichert haben, betreut ein Feuerwehrmann den eingeklemmten Fahrer und erklärt ihm ge­nau, was die Retter mit dem hydraulischen Rettungsgerät gerade machen. Diese öffnen mit der Rettungsschere das Dach, um den Verletzten möglichst schonend aus dem Wagen befreien zu können.

fw 012Es ist kein schwerer Unfall, bei dem die Kronauer Feuerwehrleute hier ein Auto zer­schnei­den. Über zwei Stunden haben sie am vergangenen Donnerstag bei einer Sonderübung den Umgang mit Schere, Spreizer und verschiedenen Sicherungsma­terialien trainiert. Ausbildungsleiter Bernd Eder wurde dabei von Andreas Heinzinger, der bei einer Fach­firma für Feuerwehrgeräte beschäftigt und selbst Feuerwehrmann ist, unterstützt. Dieser brachte viele Ideen und Anregungen ein, mit denen den Ver­letzten noch besser geholfen werden kann. So stellte er u.a. das Stabilisierungs- und Abstützsystem  „STAB – FAST“ vor, mit dem ein Fahrzeug relativ einfach und schnell auch bei komplizierten Fahrzeugla­gen gegen ein Kippen gesichert werden kann.

fw 017Ein weiteres Augenmerk lag auf der schnellen und effektiven Hilfe bei einem PKW – Brand. Hier brachte Andreas Heinzinger einen sogenannten „HiCAFS – Löscher“ (High Pressure Compressed Air Foam System) zum Einsatz. Binnen 20 Sekunden war damit ein PKW – Vollbrand gelöscht. Mit der Schnellangriffeinrichtung des Tanklöschfahrzeugs be­nötigt man hierzu vergleichsweise etwa 5 Minuten bei einem Wasserverbrauch von ca. 250 Litern. Der Hochdruck – Handfeuerlöscher mit dem CAFS – System (am Löschobjekt haftender Schaum) benötigt hierfür 10 Liter Wasser und etwa 0,7 Liter Schaummittel. Das Gerät zeichnet sich aus durch schnelle, einfa­che Brandbekämpfung, Mobilität und Trag­barkeit, schnelles und leichtes Nachfüllen mit Wasser, Schaummittel und Druckluft, Redu­zierung der Rückzündungsgefahr und Wirtschaftlichkeit im Einsatz. Durch eine relativ hohe Wurfweite von bis zu 10 Metern können auch Brände, z.B. beim Abdecken von brennendem Benzin nach einem Ver­kehrsunfall, auch aus einer sicheren Entfernung be­kämpft werden.

Von allen Teilnehmern wurde der Übungsabend als sehr positiv bewertet. Alle haben von dieser Art an Ausbildung profitiert und Neues dazugelernt, was bei zukünftigen Einsätzen mit den vorgestellten Gerätschaften zum Schutz aller Mitbürger aber auch zum persönli­chen Schutz der Einsatzkräfte eingebracht werden kann.

Brand in Holzunterstand

Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einem Brand in einem Holzschopf. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, die binnen weniger Minuten vor Ort war, konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzende Garage und das sich unmittelbar daneben befindliche Wohnhaus verhindert werden.

Tierrettung

Aus Spieldrang und Unachtsamkeit stürzte ein Schäferhund den Kellerabgang hinunter. Da er die Stufen nicht mehr aus eigener Kraft wieder nach oben schaffte und auch der Besitzer aufgrund eines körperlichen Gebrechens nicht helfen konnte, wurde der Hund von den Einsatzkräften wieder nach oben in die Wohnung getragen.

Brandmeldealarm

Bei Arbeitstätigkeiten wurde die Brandmeldeanlage durch den von Handwerkern produzierten Staub ausgelöst.

Erkundung – Nachschau

Nachdem der Mieter einer Kellerwohnung auf seiner Couch aufwachte bemerkte er, dass die Räumlichkeiten verqualmt und ein Kissen in Brand geraten war. Aufgrund des Schrecks fiel der Mann von der Couch und schlug sich dabei das Kinn auf. Nach dem Öffnen der Fenster wurde er von Passanten aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Nachdem der Mann dieser Aufforderung nicht nachkam, alarmierten die Passanten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte belüfteten die Wohnung mit einem Motorlüfter und übernahmen die Erstversorgung des Verletzten. Dieser wurde dann mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Hilfeleistung – PKW von Fahrbahn gerutscht

Aufgrund der Wetterlage (Neuschnee) kam ein PKW von der Straße ab und rutschte die flache Böschung hinab. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr wieder zurück auf die Fahrbahn gezogen.

Nachschau

Aufgrund des Meldebildes der Leitstelle wurde zunächst ein Kaminbrand vermutet. Bei der Erkundung konnte jedoch festgestellt werden, dass unmittelbar am Kamin ein Wasserrohr geplatzt war. Dies führte dann zur Wasserdampfbildung im Kaminrohr.